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Helmuts Fotokiste - Alte Kameras und die Anmerkungen eines Knipsers zur Freizeit-Fotografie in Familie und Freundeskreis

1959

Lehrlingsausbildung in Berlin Rudow, wir bauen Kabelkanäle im Mohnweg. Damit Freileitungen und Luftkabel verschwinden. Natürlich arbeiten wir ohne Maschinen und müssen zum Feierabend die Baugrube wieder geschlossen haben. Eine Baustellen-absperrung mit Beleuchtung konnte sich die Post nicht leisten.

Die Gneisenaustr. in  Kreuzberg 1957 (s/w) und 1959 dann in Farbe (Agfa Dia).

Wir haben jetzt auch einen Fernsehapparat, ein Schwarz/weiß-Gerät von Löwe-Opta mit 47cm Bildröhre (Preis 900 DM, sehen konnte man das 1.Programm der ARD und den Fernsehfunk-Ost).
Bild: Unser Wohnzimmer 1959 mit Fernseher.

-Juli 59-  Im Urlaub wird mit der Contina und Diafilm (3 Filme -fast 100 Dias-) fotografiert. Eine Fahrradtour mit Klaus und Wolfgang drei  Wochen quer durch Deutschland. Wir sind ca. 1000 km geradelt von Braunschweig durch die Lüneburger Heide, Weserbergland, Teutoburger Wald bis ins Sauerland zum Möhnesee und zurück. Übernachtet wurde in Jugendherbergen.

Die Strecke Berlin Braunschweig (DDR Autobahn) haben  wir uns von einem LKW mitnehmen lassen. Unsere Fahrräder standen vor den Röhren auf der Ladefläche, wir durften im Führerhaus mitfahren.

Klaus fotografiert mit seiner Super-Paxette und S/W Film. Die Super-Paxette von Braun (Nbg) hat ein auswechselbares Objektiv. Der Preis lag unter 200,-DM. Es war die Preisgünstigste Sucherkamera mit Wechseloptik und Messsucher und deshalb bei den Fotoamateuren sehr beliebt.

Agfa bringt für 238,-DM die Optima in den Handel. Eine Kleinbildkamera mit automatischer Belichtungseinstellung, Rot-/Grün Signal im Sucher. Ernsthafte Fotoamateure glauben damals nicht an einen Erfolg der Kamera mit automatischer Belichtung (man kann ja nichts Einstellen) und schwärmen von Spiegelreflex. Ein Irrtum, heute haben auch die Reflexkameras Belichtungsautomatik.

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