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Helmuts Fotokiste - Alte Kameras und die Anmerkungen eines Knipsers zur Freizeit-Fotografie in Familie und Freundeskreis

1994

Karl-Heinz kauft sich die neue Nikon F 50, eine Spiegelreflex mit neuer Bedienphilosophie.

Zusätzlich zu den üblichen Programmen für Zeit-/ Blenden-/ Programmautomatik verfügt die F50 über 7 Motivprogramme, wie Landschaft, Porträt, Nacht, Silhouette, Sport oder Nahaufnahme. Die Bedienung erfolgt über eine einfache Menüsteuerung mittels großer LCD-Anzeigen. Interessant ist auch die Shift-Möglichkeit in der Universal-Programmautomatik, über das Einstellrad kann die von der Automatik gefundene Zeit/Blendenkombination verschoben werden (z.B. bei von der Kamera automatisch eingestellten 1/125 sec Blende 8 nach 1/250sec Blende 5,6 oder nach 1/60sec Blende 11). Die Belichtungsmessung erfolgt über 3D/Matrix oder mittenbetont, der Meßwert kann gespeichert werden. In Glasgow, auf einer Urlaubsreise quer durch Schottland, muß sich Karl-Heinz ein Ersatzgehäuse kaufen, da beim Filmeinlegen der Verschluß seiner Kamera beschädigt wurde. Ein F50 Gehäuse ist mit Zoomobjektiv 35 - 80 genau so teuer wie ohne Objektiv, also nimmt K-H das Objektiv mit. Später konnte der Verschluß in Berlin wieder repariert werden, so stehen ihm jetzt zwei F 50 Kameras zur Verfügung. Wenn man im Urlaub mehrere Kameras benutzt, ist es besser den gleichen Gehäusetype zu verwenden. Dann macht man auch in Hektik und Stress kaum Bedienungsfehler.

Renate bekommt zum Muttertag eine Leica Minizoom.

Eine kleine Sucherkamera mit automatischer Belichtung, Scharfstellung, eingebautem Blitz und Zoom 35 70 mm. Eine Kamera für Papierbilder. Für 90% der Aufnahmesituationen im Familienkreis reicht diese Kamera völlig aus.

Die Leica-Werbung behauptet: Mehr Kamera braucht kein Mensch!

1995

Am 13.7.95 kaufe ich mir eine Nikon F-70 (Gehäuse für 1000 DM

Nach der Prüfung mehrerer Kamerasysteme habe ich mich für Nikon entschieden. Karl-Heinz war mit seinen Nikons zufrieden und auch mehrere Arbeitskollegen fotografieren mit Nikon. Da kann ich dann auch mal ein Teil ausleihen. Auch die Canon 500 hat mir gut gefallen. Aber bei keinem System kann ich die alten Objektive der Edixa, Pentax oder Canon verwenden, auch nicht mit manueller Scharfstellung und Arbeitsblendenmessung.

Ich kaufe nur ein Nikon F 70 Gehäuse, ein Nikon-Objektiv 35 80 mm bekomme ich von Karl-Heinz geliehen. Später habe ich dann ein Normalobjektiv 1,8/50mm, ein Nikon Zoom 24-120 mm und ein Sigma 75 - 300 Zoom erworben. Das 1,8/50mm ist lichtstark, hat sehr gute Abbildungseigenschaften und ist mit 200,-DM auch noch preiswert. Damit kann man auch mal ohne Blitz im Museum fotografieren.

Ein Jahr später erscheint eine neue Contax auf dem Markt, bei der die Scharfstellung durch verschieben der Filmebene im Gehäuse erfolgt. An der Contax könnten auch die Edixa- und Pentax-Objektive verwendet werden, so ein System habe ich eigentlich gesucht. Das Contaxgehäuse kostet allerdings über 4000,-DM, deshalb bleibe ich bei Nikon.

Im Videobereich tut sich was! Sony brachte im Oktober eine digitale Videokamera auf den Markt, die auch für den Amateurbereich interessant ist. Es ist ein neues Videoformat für digitale Aufnahmen auf einem neuem Band in einer etwas kleineren Kassette (mini DV) als bisher bei Video 8. Die Bildqualität ist praktisch sendefähig. D.h.  profi Kameras können es kaum besser, wenn man von den manuellen Einstellmöglichkeiten und dem Ton absieht. In den nächsten Jahren wird "Mini DV", VHS-C und Video 8 im Amateurbereich ablösen und das neue Standartformat werden.

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