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Helmuts Fotokiste - Alte Kameras und die Anmerkungen eines Knipsers zur Freizeit-Fotografie in Familie und Freundeskreis

1999

Horst hat von seinen Großeltern ein Magazin-Stereoskope geerbt. Es ist ein Revolver-Stereoskope für  50 Stereokarten, vermutlich um 1890 in Frankreich gebaut. Es sind auch Bildkarten vorhanden, Stereobilder aus der Schweiz, Schweden und Italien. Die Bilder sind ca. 1886 bis 1900 entstanden. Horst durfte sich als Kind diese Bilder, die die Großeltern vermutlich von ihren Reisen mitgebracht haben, mit dem Stereoskope ansehen. Der Großvater war Architekt.  Interessant die alten Fotos, auch wenn sie nach über 100 Jahren schon etwas ausgeblichen sind. Bildbeispiel: Stockholm Schloss 1897.

Stereofotos mit einer einfachen Kamera mache ich durch Gewichtsverlagerung. Erst Gewicht auf dem linken Fuß und Auslösen, dann Gewicht auf den rechten Fuß verlagern und wieder Auslösen. Es ist ein Notbehelf aber bei unbewegten Objekten gelingt manche Aufnahme. Die werden dann auf einen Pappstreifen nebeneinander geklebt und in das Stereoskope eingestellt.

Die Firma Pentax bietet einen Stereo-Aufnahme-Adapter für ca. 50mm Brennweite als Objektiv-Vorsatz  (49mm und 52mm)an. Mit diesem Vorsatz entstehen auf einem 24 x 36 Negativ oder Dia zwei Abbildungen ca. 24 x 17. Fotografiert wird mit Blende 5,6 oder Blende 8, Schärfebereich mit guter Stereowirkung von 3m bis ca. 20 m. Der Spaß ist nicht ganz billig, 299,- DM
Bei Brenner gibt es auch einen Aufnahme-Vorsatz, der wesentlich preiswerter ist. 


Die Fotografie befindet sich im Übergang zu neuen Techniken. Digitalkameras werden immer preiswerter und besser, dadurch langsam auch für Hobbyfotografen interessant. Es werden in 1999 in Deutschland 328 Millionen DM für Digitale Kameras ausgegeben. Der Kamera-Umsatz insgesamt betrug 1265 Millionen DM. Der Anteil der digitalen Kameras wird sich in den nächsten Jahren ständig erhöhen.
Von den 5 400 000 Kameras die im Jahr 2002 verkauft wurden, waren 2 400 000 digitale Kameras.
(Quelle: Gfk)
Im Videobereich hat sich "Mini DV" durchgesetzt. Es wird auch immer mehr der Computer für den Schnitt benutzt, da auch bei wiederholtem Überspielen die Bildqualität kaum leidet. Auch können im Computer Fehler leichter korrigiert und für Titel Schriften eingefügt werden.

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