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Helmuts Fotokiste - Alte Kameras und die Anmerkungen eines Knipsers zur Freizeit-Fotografie in Familie und Freundeskreis

Der Schmalfilm wurde in den 30er Jahren des vorigen Jahrhunderts eingeführt. Bis dahin gab es den 35mm Film für das Kino und  seit 1922 einen 16mm breiten Film. Der 16mm Film war auch für Amateure interessant, aber noch zu teuer. Deshalb folgte 1931 der 8mm Film, der aus dem 16mm enstanden war. Der Film bekam dopelt so viele Perforationslöcher und wird geteilt. Die Filmbildgröße beträgt dadurch nur 1/4 vom Bild des 16mm Films. Er ist preiswerter als der 16mm Film und hat sich bei den Amateuren durchgesetzt. Den 8mm Film gab es in Kassetten (Movex von Agfa ca. 10m Film) und als 2x8-mm Film auf Spulen mit 7,5 m Film. Die kleine Spule mit dem 16mm breiten Film wurde nach dem Durchlauf von 7,5m umgedreht und ein zweites mal belichtet. Nach dem entwickeln im Labor, wurde er in der Mitte geteilt und auf eine 15m Spule ( 2 x 7,5m) gewickelt.
1964 erschien der Super 8 Film. 15m Film in einer Kassette. Bildformat etwas grösser als beim 2x8-Film. Die Breite von 8mm wurde beibehalten aber die Perforationslöcher sind kleiner, es bleibt mehr Platz für das Bild.
Im Amateurbereich setzten sich die 8mm Formate durch, 16mm war eine grosse  Ausnahme bei Filmamateuren.

Formate:
16-mm           10,3 x 7,5 mm
2x8-mm           4,9 x 3,6 mm
Super 8           5,65 x 4,22 mm

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