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Helmuts Fotokiste - Alte Kameras und die Anmerkungen eines Knipsers zur Freizeit-Fotografie in Familie und Freundeskreis

Fototipps

Fotografieren Sie ihre Familie,
fotografieren Sie Freunde und Bekannte,
auch ihre Straße, Haus, Wohnung
, Arbeitstelle und Umgebung.

Fotografieren  Sie nicht nur im Urlaub, bei  Familienfesten und an Feiertagen, sondern auch mal an  normalen Tagen,  den Alltag eben.

Diese Aufnahmen sind für ihre Familie auch noch nach 10 oder 20 Jahren interessant.

Die Landschaftsaufnahmen oder Sehenswürdigkeiten interessieren später nicht mehr so sehr. Natürlich sollen sie auch die Zugspitze, den Eifelturm oder das Matterhorn fotografieren, wenn sie schon mal da sind. Das haben tausende vor ihnen auch schon gemacht, aber vergessen sie nicht ihre Familie und die Menschen in ihrer Umgebung zu fotografieren.
Beschriften Sie die Dias oder Fotos (wer oder was, wo und wann) das wird Ihnen später helfen. Digitalfotografen sind hier im Vorteil, sie können die Aufnahmen beim Abspeichern entsprechend bezeichnen. Das Aufnahmedatum wird ja auch gespeichert, es ist in der Regel schon von der Kamera festgehalten worden.

 

meine 10 Tipps für die Praxis  

Tipp 1

Möglichst groß ins Bild nehmen was fotografiert werden soll. Deshalb nah heran an das Motiv.

Tipp 2

Kamera beim Fotografieren ruhig halten und den Auslöser sanft betätigen.

Tipp 3

Auf den Hintergrund achten. Es sollen auf dem Bild ja keine Zweige aus dem Kopf wachsen, zum Beispiel.  Auch Mülltonnen im Hintergrund stören sehr, wenn man z.B. ein Brautpaar fotografieren will.

Tipp 4

Kameras können heute die Scharfeinstellung speichern. Deshalb bei der Aufnahme erst das Bildwichtige Motiv in die Mitte nehmen, den Auslöser leicht andrücken und halten. Dann erst den endgültigen  Bildausschnitt festlegen und den Auslöser ganz durchdrücken. Es ist günstig wenn das Hauptmotiv sich nicht immer in der Mitte des Bildes befindet. Leicht zu einer Seite verschoben ergibt es oft ein besseres Bild.  Bei Personenaufnahmen sollte in ihrer Blickrichtung  etwas mehr Platz bis zum Rand sein, als auf der Gegenseite.
Viele Digitalkameras zeigen durch ein kleines Rechteck im Sucher an, auf welches Bilddetail die Automatik scharfgestellt hat. Wenn ihnen ein anderes Detail wichtiger ist, sollten sie den Einstellvorgang wiederholen.

Gute Bilder heben sich durch den sinnvollen Gebrauch der Tiefenschärfe (oder Schärfentiefe) von anderen ab. Bildwichtiges ist scharf abgebildet, unwichtiges wird durch die Unschärfe gedämpft oder ganz unkenntlich.
Das ist mit den Digital-Kameras von heute nicht so einfach. Die kurzen Brennweiten bringen eine wesentlich grössere Tiefenschärfe als man vom Kleinbild kennt. Man muss jetzt noch stärker auf den Hintergrund achten oder später das Bild im Computer nachbearbeiten. Da kann dann ein störender Hintergrund entfernt werden (Objekte freistellen).

Tipp 5

Porträtaufnahmen gelingen am besten bei bedecktem Himmel aus ca. 2 m Entfernung. Das Zoomobjektiv in leichte Telestellung bringen (bei Kleinbild 70 bis 100 mm Brennweite). Bei Sonne entstehen Schatten die eigentlich aufgehellt werden müssen (Blitz). Die Digitalaufnahmen können mit ensprechender Software nachbearbeitet werden (Tiefen aufhellen). Achten Sie besonders auf den Hintergrund, keine Zweige oder Pflanzen direkt hinter den Köpfen.

Tipp 6

Bei Kindern sollten Sie in die Hocke oder auf die Knie gehen, ist irgendwie natürlicher. Bei Fotos aus normaler Augenhöhe schaut man auf sie herab. Kinder sind lebhaft und schnell, also kurze Verschlusszeit oder Sie nehmen das Sportprogramm das viele Kameras anbieten.

Tipp 7

Landschaftsaufnahmen
Achten sie auf den Horizont, er sollte im Bild waagerecht sein (ist besonders an der See wichtig) und im oberen oder unteren Drittel des Bildes liegen. Der Horizont in der Mitte wirkt meist langweilig.
Ein Vordergrund bringt Tiefe ins Bild. Der Vordergrund muss nicht scharf abgebildet sein.
Machen Sie auch Aufnahmen von Landschaftsdetails. Ausser dem grossen Panorama sind z.B. auch einzelne Bäume, Strandabschnitte oder Details von  Bauwerken lohnende Motive.


Tipp 8

Gebäude und hohe Bauwerke
Bei hohen Gebäuden oder Bauwerken entstehen oft stürzende Linien. Die Bauwerke scheinen im Bild nach hinten umzufallen. Entweder man fotografiert das Objekt aus grösserer Entfernung oder man macht einige Detailaufnahmen. Durch eine Aufnahme aus der Nähe mit übertrieben stürzenden Linien ergänzt, hat man dann eigentlich alles erfassst. Stürzende Linien können aber auch mit einem Bearbeitungsprogramm im Computer beseitigt werden.

 

Tipp 9

Belichtung
Die Belichtungseinstellung erfolgt heute automatisch durch die Kamera. In der Regel funktioniert das auch recht gut.
Die Belichtungsautomatik erwartet aber ein Motiv in dem alle Helligkeitsstufen vertreten sind ( ist ja meist auch der Fall). Wenn ich aber einen Schonsteinfeger vor einer schwarzen Wand fotografiere, wird sein Gesicht viel zu hell abgebildet. Umgekehrt, wird das Gesicht einer weiß gekleideten Braut vor einer weißen Wand, zu dunkel sein.
Das Bild vom Schornsteinfeger muß entgegen der Kameramessung weniger und das Bild der Braut mehr Belichtet werden. Soweit die Theorie, in der Praxis  fotografieren Sie einfach.  Machen Sie, wenn es wichtig ist, mehrere Aufnahmen mit unterschiedlicher Belichtung. Zur Not muss das Foto nachbearbeitet werden.

Tipp 10

Digitales
Die Anzahl der möglichen Bildpunkte entscheidet nicht über die Qualität einer Digitalkamera. Die Optik, der Aufnahmechip die Software für die Bildverarbeitung in der Kamera und die Bedienung, alles zusammen muss passen damit gute Bilder enstehen. Nicht immer sind mehr Megapixel von Vorteil. Kann man auf den Seiten der Stiftung Warentest nachlesen!

Bildgrösse und Megapixel
Postkarte 10 cm x 15 cm  das gibt es in guter Qualität ab 1,4 bis 2 Megapixel.
Format 13 cm x 18 cm  ab 3 Megapixel in guter Qualität
Format 18 cm x 24 cm  ab 4 bis 5 Megapixel in guter und sehr guter Qualit.
Format 20 cm x 30 cm  braucht ca. 6 bis 8 Megapixel für eine sehr gute Qualit.
Da man die größeren Formate an die Wand hängt und selten mit der Lupe betrachtet, kann man meist noch eine Formatgröße höher gehen (z.B. statt 18x24 also auch 20x30).
Wenn man allerdings mehr Pixel zur Verfügung hat können leicht Ausschnitte aus dem Bild gemacht werden.
Speichern Sie ihre Bilder bei der ersten Übertragung von der Kamera oder dem Chip in der besten Qualität, d.h. geringste Kompression. Zur Bearbeitung nutzen Sie dann eine Kopie der gespeicherten Bilder. So kann man im Notfall wieder auf das ursprüngliche Bild zurückgreifen.

Tipps im Internet:

Einen gut gemachten Schnellkurs gibt es bei Fotoblick.de,
10 Tips zum Thema Fotografieren bei Fotografieren-leichtgemacht.de oder umpfangreicher und sehr gut bei striewisch design ein ganzer kostenloser Lehrgang (zu finden unter Fotolehrgang.de).
Infos über aktuelle Kameras bei digitalkamera.de oder strauss-online.de.
Infos über alte Kameras findet man unter anderem bei   boxkamera.de,
oder bei altissa-museum.de.

Sehr viel findet man bei wikipedia.de, da stehen die Artikel über die Fotorafie und Fototechnik unter Kunst.  Es sind neben Artikeln über Fotografen, Stilrichtungen und Geschichte, auch fotografische Grundlagen und viele Kameras beschrieben und abgebildet.


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